Bewerben und Einstellen in Corona-Zeiten

SAP-Jobwechsel von zu Hause aus: Was Personalberater raten.

Wer sich beruflich verändern möchte, muss sich vom Corona-Virus nicht ausbremsen lassen. Gerade bei SAP-Jobs laufen die Einstellungen weiter. Was Kandidatinnen und Kandidaten beachten sollten, die gerade im Home Office oder gar in Quarantäne arbeiten.

19. März 2020 // 2 min Lesezeit

Viele Unternehmen suchen händeringend nach frischen SAP-Kräften. Die überwiegende Zahl der Personalabteilungen setzt ihre Einstellungen in unvermindertem Tempo fort. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise weist die auf SAP spezialisierte Personalberatung duerenhoff auf einige Besonderheiten hin, die man jetzt beachten sollte.

Aktuell werden zahlreiche Einstellungstermine als Telefongespräch oder Videointerview geführt. Kandidatinnen und Kandidaten können diese Chance für sich nutzen. „Das Gespräch im Unternehmen vor Ort ist für die Einstellungsentscheidung nicht unbedingt notwendig“, bestätigt duerenhoff Personalberater Alexander Weinmann, der sich dabei auch auf seine Erfahrungen aus den letzten Tagen bezieht. Für Bewerberinnen und Bewerber gibt er konkrete Empfehlungen, die dabei unterstützen, die persönlich optimale Karriereentscheidung zu treffen.

Vorbereitung ergänzen

„Über den fachlichen Austausch und inhaltliche Belange hinaus sollten auch menschliche, atmosphärische und praktische Aspekte besprochen werden“, rät Weinmann. Das sei um so wichtiger, je größer das Interesse an der zu besetzenden Stelle ist. Zu den praktischen Aspekten zählt er vermeintlich alltägliche Dinge wie Parkplätze, Gemeinschaftsräume, Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr oder Kantine. All das muss man nicht selbst besichtigen. Aber es lohnt sich, diese Dinge eingehend zu besprechen, um sie als Basis für eine gute Entscheidung zu nutzen.

Mehr Fragen stellen

Ein besonderes Augenmerk sollte man auf die menschliche Komponente legen. Arbeits- und Teamatmosphäre lassen sich zwar am besten vor Ort feststellen. „Man ist allerdings gut beraten, aktuell über diese Themen auch in aller Ausführlichkeit zu reden,“ betont Weinmann und rät dazu, gegebenenfalls gründlich nachzuhaken. Der Personalberater nennt konkrete Fragen:

- Was für eine Stimmung herrscht im Unternehmen?
- Wie ist der Umgang im Team?
- Wer sind die Menschen, mit denen ich unmittelbar zusammen arbeite?
- Wie sieht der Arbeitsalltag für mich aus?

Die Unterschiede zu einem persönlichen Gespräch vor Ort sind also nicht gravierend. „Man sollte sich trotzdem der besonderen Situation bewusst sein,“ appelliert Weinmann an die Bewerberinnen und Bewerber. Die gründliche Gesprächsvorbereitung und -nachbereitung fällt möglicherweise noch mehr ins Gewicht als sonst. Die Beraterinnen und Berater von duerenhoff haben deshalb längst reagiert. In ihren Coachings und Vorbereitungsgesprächen, die sie mit wechselwilligen SAP-Fachkräften führen, nimmt dieser Aspekt einen breiten Raum ein.

Mentaltrainer Dr. Dieter Bähr unterstützt mit Tipps für telefonische Bewerbungsgespräche:
Teil 1: So bereiten Sie sich vor auf ein Vorstellungsgespräch am Telefon
Teil 2: Vorbereitung am Telefon: So gelingt's.

Bild dieses Blogbeitrags: Andrew Neel on Unsplash


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