Bewegte Lebensläufe

Wie oft darf man den SAP-Job wechseln?

12. Januar 2022 // 2 min Lesezeit

Wer in der SAP-Szene zu Hause ist, kennt viele, die ihren SAP-Job häufig gewechselt haben. Das ist nicht Außergewöhnliches. Vielleicht genügt auch ein Blick auf die eigenen Stationen. Bei vielen kommt da einiges zusammen. Darum sind Jobwechsel bei SAP-Insidern kein Thema mehr. Bei Personalverantwortlichen könnte das allerdings anders beurteilt werden. Weil sie selbst daran gemessen werden, dass die eingestellten SAP-Fachkräfte länger im Job bleiben. Auf Nachfragen aus der Personalabteilung sollte man sich daher gefasst machen. Mehrere kurze Stationen im Lebenslauf? Dann lohnen sich ein paar Gedanken, warum dieser oder jener Jobwechsel zustande gekommen ist.

Gute Argumente für den persönlichen Karriereturbo

Umstrukturierungen, fertige Projekte, von vorn herein befristete Arbeitsverhältnisse und vieles mehr. Die Gründe für häufige Arbeitsplatzwechsel sind vielfältig. Bei Jobstartern sowieso. Oft ist das Geld eine überzeugende Argumentation. Manchmal die Karriere-Perspektiven, ein andermal ein Tapetenwechsel aus dem Lebensumständen heraus. Auch mangelnde Wertschätzung im bisherigen Job kann ein Grund sein, ebenso eine Veränderung des Job-Zuschnitts. All das ist alltäglich. Und trotzdem ist es hilfreich, wenn man die Jobwechsel im Lebenslauf argumentieren kann, zum Beispiel aus den genannten Gründen heraus.

Keine Rechtfertigung notwendig

Auch dann, wenn eine Station nur ein paar Wochen gedauert hat, gilt: Sie gehört in den Lebenslauf. Aufrichtigkeit ist das Wichtigste. Es hat ja einen Grund gegeben, warum das Beschäftigungsverhältnis so kurz war. Besser ein schnelles Ende als ein schlechter Job ohne Ende. Wird man danach gefragt, ist eine sachliche, aufrichtige Antwort zu empfehlen. Rechtfertigungsdruck ist nicht vorhanden. Falls jemand bohrend danach fragt, einfach das Thema wechseln.

Anders herum gefragt: Ab wann spricht man eigentlich von häufigen Jobwechseln? Eine klare Regel dafür gibt es nicht. Allerdings kann man aus der Erfahrung heraus feststellen: Personalverantwortliche im IT-Bereich gehen üblicherweise von drei Jahren aus. Danach sind Jobwechsel absolut üblich. Das hängt unter anderem mit der Dauer von SAP-Projekten zusammen, zumindest wird sie so in den Personalabteilungen eingeschätzt.

Im Ganzen denken

Es kommt also weniger auf die Anzahl der Jobwechsel an, sondern darauf, wie man sie begründet. Besonders elegant lässt sich Jobhopping darstellen, wenn man einen roten Faden in der Karriere erkennt. Das funktioniert in vielen Fällen auch nachträglich. Der große Plan lässt sich hinein interpretieren. Nicht jede Entscheidung muss einem großen Plan folgen. Außerdem wird es als logische Begründung akzeptiert, wenn private Veränderungen in der beruflichen Karriere sichtbar werden. Gerade bei SAP gilt: Gute SAP-Jobs gibt es an vielen Standorten. Karrierebewusste SAP-Fachkräfte haben stets das Recht, die aktuelle Beschäftigung kritisch zu hinterfragen – und eventuell die Konsequenzen zu ziehen.

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